«Zämehäbe»: Zusammen sind die Rettungsdienste stark!

«Zämehäbe»: Zusammen sind die Rettungsdienste stark!

Organisiert von der AAA Alpine Air Ambulance kamen vor ein paar Tagen verschiedene Rettungsdienste für ein Fotoshooting zusammen. Mit dabei waren die Rettung Aargau West, der RDSG, Schutz & Rettung Zürich und die Rettungsdienste aus dem Spital Lachen, dem Spital Limmattal, dem Spital Muri und dem Kantonsspital Winterthur sowie das Deutsche Rote Kreuz vom Kreisverband Waldhut und auch die AAA Alpine Air Ambulance. Das daraus entstandene Video steht unter der Maxime «Wir halten zusammen!» und zielt darauf ab, die Bevölkerung darauf hinzuweisen, dass auch in der neuen Normalität trotz aller ersehnten Lockerungen das «Social Distancing» weiter gilt.

 

19. Dezember 2020 – Zwei Jahre AP³ Luftrettung im liechtensteinischen Balzers

Heute vor zwei Jahren wurde auf dem Heliport Balzers die einzige Rettungshelikopterbasis im Fürstentum Liechtenstein eröffnet.

Die Rettungshelikopterbasis Balzers hat sich bewährt, denn der «Christoph Liechtenstein» ist heute im Rheintal und vor allem in Liechtenstein der am schnellsten verfügbare Rettungshelikopter. Die aktuell diensthabende Crew – Stefan Huber, Manuel Wanzenried und Dr. Florian Hauser – sorgt für die bestmögliche Notfallversorgung aus der Luft – im  gesamten Vierländereck.

2 Jahre Balzers

AAA Alpine Air Ambulance feiert 10-jähriges Bestehen

15. November 2021

Aus dem am 15. November 2011 lancierten Repatriierungsdienstleister hat sich ein anerkanntes Rettungsunternehmen mit Flugzeug-, Helikopter- und Ambulanzflotte entwickelt, mit über 120 Mitarbeitenden. Im Fokus stehen Rettungseinsätze, Repatriierungen, Verlegungen sowie auch Organtransporte für Swisstransplant. Die AAA betreibt Basen in Birrfeld, Balzers, Bern, Andorra und Zürich. In den zehn Jahren hat die AAA gegen 50‘000 Einsätze durchgeführt.

Die AAA Alpine Air Ambulance wurde am 15. November 2011 von der Lions Air Group AG gegründet. Der Touringclub Schweiz beteiligte sich als Minderheitsaktionär. Das medizinische Team leitet die Zürcher Klinik Hirslanden. Das junge Unternehmen startete mit zwei Helikoptern und zwei Ambulanzfahrzeugen in den TCS-Farben. Im Folgejahr stiess ein eigener Ambulanzjet zur Flotte. Schnell stellte das Unternehmen Weichen für die Zukunft und im 2012 wurde eine Helikopterbasis für den «Lions1» auf dem Flugplatz Birrfeld eröffnet. Auch startete die Zusammenarbeit mit Swisstransplant, für die die AAA bis heute alle Organ- respektive Teamtransporte organisiert und zum Teil auch selber durchführt.

Rettungseinsätze und Next best-Prinzip

Zum Jahresbeginn 2013 erhielt die AAA die Anerkennung des Interverbands für Rettungswesen (IVR) als Rettungsdienst und der «Lions1» wurde in das Einsatzdispositiv der Aargauer Sanitätsnotruf-zentrale 144 eingebunden. Im Laufe der beiden Folgejahre kamen die Rettungsdienstbewilligungen weiterer umliegender Kantone dazu, die früh dem heute anerkannten Next best-Prinzip folgten. Ab 2015 flog die AAA Rettungseinsätze im Landkreis Waldshut und in weiteren süddeutschen Regionen.

Eigentümerwechsel und Versicherungskarte

Ende 2015 verkaufte der TCS seine Minderheitsbeteiligung an der AAA an die Lions Air Group AG zurück. Gemeinsam mit der Europäischen Reiseversicherungs AG (ERV) lancierte die AAA im 2016 eine Rettungskarte – die heutige SOS 144 Rettungskarte. Die Versicherung bietet einen Rundumschutz für Rettung und Bergung im In- und Ausland – unabhängig von der Rettungsorganisation.

Bodengebundene Patiententransporte und AP3 Luftrettung

Im Sinne eines neuen zusätzlichen Angebots führte die AAA ab 2017 Transporte von stabilen Nicht-Notfallpatienten mit Bodenambulanzen durch. Sie expandierte ins Ausland und betreibt seit 5 Jahren eine Rettungshelikopterbasis in Andorra. Highlight des Jahres war die Gründung der AP3 Luftrettung am 15. Dezember 2017. Die neue Partnerschaft der deutschen DRF Luftrettung, der österreichischen ARA Flugrettung sowie der AAA stärkt seither die grenzüberschreitende Luftrettung in der D-A-CH-Alpinregion.

Tag der offenen Birrfelder Basis und Liechtensteiner Rettungsbasis

Am ersten Juniwochenende 2018 veranstaltete die AAA einen «Tag der offenen Basis» am Standort Birrfeld und feierte den Bezug neuer Hangar- und Basisräumlichkeiten.Im Dezember konnte ein Hangar auf dem Flugplatz Bern-Belp übernommen werden, um Flächenflugzeuge und Helikopter für die Organtransporte zu stationieren. Knapp ein Jahr nach der Gründung eröffnete die AP³ Luftrettung am 15. Dezember 2018 die erste Luftrettungsstation in Balzers im Fürstentum Liechtenstein. Mit der Rettungsbasis Balzers richtete die AAA ihren Fokus stark auf hochalpine Rettungen mit Winden- und Longlineoperationen aus. Als erste Schweizer Rettungshelikoptercrew übt das Team Winden- und Longlineeinsätze seither gemeinsam im Simulator.

Beteiligung DRF Luftrettung und «Zämehäbe»

Im 2020 beteiligte sich die DRF Luftrettung als Minderheitsaktionär an der AAA. Zu Beginn der Pandemie stellte die AAA einen für den Transport von SARS-CoV-2-Infizierten speziell ausgerüsteten Helikopter in Einsatz. Im Fokus des Pandemiejahrs stand das «Zämehäbe» der Rettungsdienste, was die AAA mit einem Filmshooting mit dem Song #zämehäbe der Band Heimweh dokumentierte.

Wir Retten Leben-Kampagne und #LebensretterDanceChallenge

Die Erfahrung, dass Menschen hätten gerettet werden können, wenn Ersthelfer schnell gehandelt hätten, motivierte das AAA-Team im vergangenen Jahr, verschiedene Kampagnen zu lancieren, um die Laienreanimation bekannt zu machen. So lancierte die AAA im Sommer gemeinsam mit Lidl Schweiz die Pilotkampagne «Hilf mit – rette Leben!» in drei Filialen. Auch unterstützte sie das Musikproduzenten-Duo Stüpp-Schnäbelin, um den Song «Lebensretter» für die Schweiz anzupassen.

Erfolgsgeschichte für die Patientinnen und Patienten

Aus dem am 15. November 2011 lancierten Repatriierungsdienstleister hat sich ein anerkanntes Rettungsunternehmen mit Flugzeug-, Helikopter- und Ambulanzflotte und rund 120 Mitarbeitenden entwickelt. Die AAA bietet heute das gesamte Einsatzspektrum eines Rettungsunternehmens an: vom hochalpinen Rettungswindeneinsatz, Primärrettungen für verunglückte und erkrankte Personen, Verlegungsflug von intensivpflichtigen Covid-19-Patienten, Organtransport bis zur Fahrt mit einem mobilitätseingeschränkten Menschen. In den zehn Jahren hat die AAA gegen 50'000 Einsätze durchgeführt. Weil die Leitstellen direkt und ohne Zeitverlust auf den «Lions 1» der Birrfelder Basis zugreifen können, ist dieser mittlerweile einer der am häufigsten eingesetzten Schweizer Rettungshelikopter. Aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie werden wir aktuell auf Jubiläumsfeierlichkeiten verzichten. Diese sollen als «Tag der offen Birrfelder Basis» in den Sommermonaten 2022 nachgeholt werden.

AAA verlegt deutsche Covid-19-Patienten mit Isolationstransporthelikopter

Die AAA Alpine Air Ambulance hat seit dem 16. März 2020 einen für den Transport von SARS-CoV-2 / COVID-19 infizierte Patienten speziell ausgerüsteten und isolationstauglichen Rettungshelikopter in Betrieb. Zudem hat die Crew dafür ein spezifisches Patienten-Isolationssystem entwickelt. Diese dichte und mit entsprechenden Sicherheitsventilen ausgestattete Transporthülle dient dazu das Kontaminationsrisiko zu minimieren. Das System wird inzwischen auch von anderen Rettungsdiensten übernommen. Seit dem 19. März 2020 unterstützt die AAA mit dem Lions 3 sowohl Schweizer Spitäler als auch Kliniken in Baden-Württemberg bei der Verlegung von schwerkranken COVID-19-Patienten. Die Schweizer AAA Alpine Air Ambulance ist mit der deutschen DRF Luftrettung und der österreichischen Luftrettung Teil des Verbunds der AP3 Luftrettung, die in der D-A-CH-LI-Region grenzüberschreitend aktiv ist. Mehr lesen...

 

AAA-Crews transportieren bisher über 200 Patienten mit Verdacht auf oder bestätigter Infektion mit Corona Virus

Die AAA Alpine Air Ambulance (AAA) steht bereits seit sechs Wochen rund um die Uhr im Einsatz für SARS-CoV-2 / COVID-19-Transporte: vom 28. Februar an mit einem Sonderfahrzeug für Isolationstransporte gehfähiger Patienten, in der Folgewoche mit einem dedizierten Ambulanzfahrzeug für Liegendtransporte und seit dem 16. März mit einem speziellen Rettungshelikopter für COVID-19-Patienten. Dabei setzt die AAA auf die Strategie der zusätzlichen Transportmittel. Dies hält die Rettungshelikopter der Basen Birrfeld und Balzers für Notfälle nicht infizierter Patienten frei. Die AAA hat zudem ein eigenes Patienten-Isolationssystem entwickelt. Zur Medienmitteilung...

AP3 Luftrettung am Liechtensteiner Gesundheitskongress

Die in Balzers stationierte AP3 Luftrettung ist am Wochenende am diesjährigen GEKON in Schaan anzutreffen: Die Crew informiert über das richtige Verhalten im Notfall, orientiert darüber, wer die Kosten von Rettungseinsätzen trägt, demonstriert eine Windenrettung und stellt einen Helikoptersimulator bereit, in dem Besucher selber einmal einen virtuellen Einsatz fliegen können. pdfZur Medienmitteilung...

AP3 Luftrettung eröffnet Rettungshelikopterbasis Balzers

Ab heute hat Liechtenstein eine eigene Rettungshelikopterbasis. Der eingesetzte EC 135 mit dem Funknamen «Christoph Liechtenstein» steht ab sofort rund um die Uhr in Bereitschaft. An Bord sind ein Pilot, ein Notarzt und ein Rettungssanitäter. Die erste AP3 Luftrettungs-Basis wird von der Schweizer AAA Alpine Air Ambulance betrieben. pdfZur Medienmitteilung...

AP³ Luftrettung gegründet

Um die grenzüberschreitende Luftrettung in der D-A-CH-Alpinregion noch besser zu gestalten, haben die deutsche DRF Luftrettung, die österreichische ARA Flugrettung und die Schweizer Alpine Air Ambulance AG (AAA) am 15. Dezember 2017 eine gemeinsame Gesellschaft mit Sitz in Filderstadt gegründet. Die Eintragung der GmbH wird beim Handelsregister Stuttgart erfolgen. Der Name AP³ Luftrettung bringt die zukünftige alpine Zusammenarbeit der drei Partner zum Ausdruck. Zur Website...

 

AP3 Luftrettung und Landespolizei Liechtenstein gemeinsam im Bergrettungseinsatz

Am Donnerstag, 26. März 2020 verunfallte ein Wanderer im Gemeindegebiet Triesen, Tuass/Tobel. Auf Grund des unklaren Unfallortes bot die Landespolizei das Team Christoph Liechtenstein der AP3 Luftrettung in Balzers zur Suche auf Nach einem kurzen Suchflug mit dem Einsatzleiter und einem Alpinpolizisten der Landespolizei wurde der Verletzte lokalisiert. Anschliessend wurde der Mann durch den Notarzt erstversorgt, anschliessend mit der Rettungswinde geborgen. Mit mittelschweren Verletzungen wurde der verletzte Wanderer in ein Spital geflogen. Mehr lesen... 

Buchhinweis: «Komplikationen in der Notfallmedizin: Fallbeispiele - Analyse – Prävention»

Zwei Notfallärzte der AAA Alpine Air Ambulance AG haben ein notfallmedizinisches Lehrbuch veröffentlicht. Wolfgang Mayer Scarnato und Thomas Ahne richten sich mit ihrer Publikation an alle in der Notfall- und Akutmedizin Tätigen. Anhand von 29 Fallbeispielen fokussieren sie auf unterschiedliche Themenbereiche. Jeder Fall wird analysiert und dabei aufgezeigt, welche Faktoren für die Zwischenfälle und Komplikationen verantwortlich waren und durch welche Maßnahmen sich diese künftig vermeiden lassen. Alle Fälle sind spannend geschrieben und vermitteln darüber hinaus, gespickt mit vielen Tipps aus der Praxis, wesentliche Grundlagen der Notfallmedizin. Mehr lesen

Einsatzstarker Freitag für die AAA-Rettungshelikopter

Der gestrige Freitag, der 8.2.2019, war ein einsatzintensiver Tag für die, von der AAA betriebenen Rettungshelikopter. Der in Balzers stationierte Christoph Liechtenstein wurde innert zwölf Stunden zu sechs Einsätzen aufgeboten. Durchschnittlich zehn Minuten nach dem Alarm landete die Christoph Liechtenstein-Crew auf der Notfallstelle, nach rund 20 weiteren Minuten erreichten die Patienten das Spital. Alle Einsätze erfolgten grenzüberschreitend: in Liechtenstein, Vorarlberg sowie in der Schweiz in den Kantonen St. Gallen und Graubünden. Seit Eröffnung der Basis Balzers Mitte Dezember 2019 ist der Christoph Liechtenstein bereits 80 Rettungseinsätze geflogen. Der Lions1-Rettungshelikopter auf der Basis Birrfeld im Kanton Aargau flog im gleichen Zeitraum ebenfalls fünf Primäreinsätze.

Heliport Balzers: Erfolgreicher «Tag der offenen Basis 2019»

Die am Heliport Balzers ansässigen Firmen haben am 15. Juni 2020 zu einem Tag der offenen Basis eingeladen. Über 2’500 grosse und kleine Besucherinnen und Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, den Heliport für einmal von einer anderen Seite zu sehen. Die Veranstalter zogen ein positives Fazit: Der Anlass war sehr gut besucht, die Attraktionen – im Speziellen die Rundflüge und der Helisimulator –wurden rege genutzt und es war enorm viel Anerkennung aus der Bevölkerung zu spüren. pdfZur Medienmitteilung...

Jungfernflug geglückt: Die AP3 Luftrettung blickt auf ein erfolgreiches erstes Betriebsjahr zurück

Seit einem Jahr verfügt Liechtenstein mit der AP3 Luftrettung über eine eigene Rettungshelikopterbasis. Die von der Schweizer AAA Alpine Air Ambulance am Heliport Balzers betriebene Basis ist mit bisher über 400 Missionen eine Erfolgsgeschichte. Die Crew des «Christoph Liechtenstein» konnte dank ihren Einsätzen zahlreiche Menschenleben retten. Die Basis im Rheintal trägt somit entscheidend zur Notfallversorgung im Vierländereck bei. Zur Medienmitteilung...

Üben für den Ernstfall

Am Samstag fand das Winter-Windentraining der AP3 Luftrettungsbasis Balzers statt. Fünf Piloten, ebenso viele HEMS-Crewmember und die 18 Notärztinnen und Notärzte der Basis trainierten die verschiedenen Rettungsszenarien mit der Winde und der Longline. Die Crew der AP3 Luftrettung führt alle 90 Tage ein so genanntes Windentraining durch. Die Piloten üben diese Windenrettungszyklen sowohl am Tag, wie auch in der Nacht. Die Rettungshelikoptercrew der AP3 Luftrettung übt Winden- und Longlineeinsätze auch gemeinsam im Simulator.

Weiterer Bell 429 in Rettungshelikopterflotte

Die AAA Alpine Air Ambulance (AAA) hat einen weiteren Rettungshelikopter eingeflottet: Der BELL429 wird auf den Basen Birrfeld, Balzers, Bern und Andorra eingesetzt. Der Helikopter ist auch für Hochgebirgseinsätze ideal.

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