… zu Windeneinsätzen im Kanton Aargau

Der Kanton Aargau ist kein Bergkanton, sondern mehrheitlich flach. Pro Jahr gibt es rund 1 Windeneinsatz. Mit einem Einsatz pro Jahr verfügt eine Rettungshelikopter nicht über die ausreichende Routine für solche Einsätze, weshalb wir uns b.B. dafür entscheiden, einen Rettungshelikopter der Bergbasen aufzubieten. Die Rettungshelikopter unserer Bergbasen sind alle mit einer Rettungswinde und einer Longline ausgerüstet.

… zu einer separaten Luftrettungszentrale

Eine separate Koordination von Luft- oder Bodenrettung durch einzelne nicht neutrale Leistungserbringer widerspricht dem «Next-Best-Prinzip», stellt finanzielle Interessen über einheitliche, logistische und medizinisch abgestützte Kriterien und verunmöglicht die übergeordnete staatliche Unabhängigkeit. Und am wichtigsten: Eine Koordination von Rettungseinsätzen über verschiedene Zentralen hinweg verzögert den Rettungseinsatz. Daten belegen schon heute Verzögerungen von 5-20 Minuten, was für Patienten in lebensbedrohlichen Situationen fatal ist. Die Risiken sind: Verfehlen der gesetzlichen Hilfsfrist von 15 Minuten und neue Versorgungslücken durch reduzierte Abdeckung.

Für die Disposition von Notfalleinsätzen sind in der Schweiz die 15 mehrheitlich IVR-anerkannten Sanitätsnotrufzentralen (SNZ 144) zuständig. Sie arbeiten mehrheitlich nach dem Next-best-Prinzip. Next-best-Prinzip. Dies bedeutet, es werden die Rettungsmittel eingesetzt, die der Notrufsituation entsprechen und die am schnellsten beim Patienten eintreffen können. In technisch modernen Sanitätsnotrufzentralen werden heute Dispositionssysteme eingesetzt, die geo-referenziert und algorithmus-basiert die Verfügbarkeiten von Einsatzmitteln über das eigene Dispositionsgebiet hinaus berücksichtigen. Dies ermöglicht eine Alarmierung der Einsatzmittel bei lebensbedrohlichen Notfällen, noch während des initialen Erstgesprächs mit der Melderschaft.

Zentrales Element des Next-Best-Prinzips ist die unabhängige neutrale Disposition und Alarmierung aller boden- und luftgebundenen Rettungskräfte aus einer Hand. Dies ermöglicht eine schnelle Rettung, was mit besseren Überlebenschancen und einer Reduktion von Folgeschäden einhergeht. Das Next-Best-Prinzip entspricht international anerkannten «Best practice»-Modellen und der Empfehlung des IVR – Interverband für Rettungswesen vom 23. Januar 2019, gemäss derer die Sanitätsnotrufzentralen auf die Luftrettungsmittel direkt zugreifen und diese auch direkt aufbieten sollen.

… zur Organisation des Rettungswesens

Die Luftrettung ist ein wichtiger Teil der Rettungskette. Sie muss nach dem Next-Best-Prinzip disponiert werden. Zentrales Element des Next-Best-Prinzips ist die Disposition und Alarmierung aller boden- und luftgebundenen Rettungskräfte aus einer Hand. Die direkte Alarmierung und zentrale Einsatzführung aller Rettungsmittel durch die unabhängigen Sanitätsnotrufzentralen garantieren Schnelligkeit und das, für die Situation am besten passende am Rettungsmittel. Die unabhängige Notrufdisposition ist eine kantonale Aufgabe.

Flotte mit Bell 412 erweitert

Ende Jahr hat die Lions Air Group AG eine neue Bell 412 eingeflottet. Seit Weihnachten 2016 ist dieser Grosshelikopter als «Lions 412» in der Winterbasis in Sion stationiert. Der Helikopter wird vor allem für den Passagierbereich eingesetzt, unter anderem auch fürs Heliskiing.

Fusion von Skymedia AG und Lions Air AG

Ende 2016 haben die Skymedia AG und die Lions Air AG rückwirkend auf den 1. Juli 2016 fusioniert. Dies erfolgte, um die rechtliche und operative Struktur zu vereinfachen. Neu ist somit die gesamte Flotte von Helikoptern und Flugzeugen in einer Gesellschaft zusammengefasst und nicht mehr getrennt wie früher. Die aus der Fusion hervorgegangene Gesellschaft heisst Lions Air Skymedia AG. Kommunikativ tritt die Gesellschaft unter dem visuellen Auftritt der Lions Air AG auf. Das gesamte Personal der fusionierten Gesellschaften wurde von der Lions Air Skymedia AG übernommen.

Lions Air Group AG mit neuem Flottenmitglied

Eine neue new Beech KingAir B200 Blackhawk Edition wird ab sofort für Organ- und Ambulanztransporte sowie Passagiertransporte eingesetzt. Die Feuerwehr des Flughafen Belp Bern begrüsste das jüngste Familienmitglied der Lions Air Group gestern nach der ersten Landung mit einer traditionellen Wasserdusche.

 

Lions Air Group AG übernimmt ersten Airbus H160 für die VIP-Fliegerei

Airbus Corporate Helicopter ist mit dem neuen Helikoptermodell H160 ein Coup gelungen: Der Helikopter verfügt nicht nur über ein futuristisches Design, er ist leistungsstärker, umweltfreundlicher, wirtschaftlicher, sicherer und bietet mehr Komfort. Die Premiere im VIP-Segment erfolgt in der Schweiz: Die Lions Air Group AG wird ab 2022 den ersten Airbus H160 im Privatbusinessbereich fliegen. pdfZur Medienmitteilung...

Lions Air Group am Zürifest 2016

Lions Air Group AG hat in diesem Jahr erneut die Flugshow des grössten Schweizer Volksfests organisiert. Neben dem Heli-Ballett mit der Patrouille ASPA hat das Skymedia-Team die Helikopter für die Strapatenshow geflogen und für beide Feuerwerke am Freitag und am Samstag ihre Multicopter eingesetzt.

 

Neue EASA-Richtlinien umgesetzt

Seit 28. Oktober 2014 gelten in der Schweizer Zivilluftfahrt die EU-Richtlinien der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (Easa). Aus Sicherheitsgründen schreiben diese Richtlinien den Einsatz von zweimotorigen Helikoptern für Rettungsflüge vor. Lions Air Group hat die neuen EU-Regulations umgesetzt und eingeführt. Die Gruppe fliegt bereits seit mehreren Jahren mit zweimotorigen Helikoptern und nach IFR.